Vertrauenswürdige Elektronik

Globalisierte Halbleiterketten bergen Risiken. Ohne nachvollziehbare Integrität drohen Hintertüren, unaufspürbare Schwachstellen, kritische Ausfälle. Sei es in der Industrie 4.0, Medizintechnik oder in kritischen Infrastrukturen. Vertrauenswürdige Elektronik schafft die technologische Souveränität, die wir benötigen, um in einer vernetzten Welt sicher zu handeln.

Am Fraunhofer AISEC erforschen und entwickeln wir Lösungen, die dieses Versprechen einlösen – vom CC-zertifizierten Hardware Security Lab bis hin zu praxisnahen Sicherheitsevaluationen.

Durchstöbern Sie unsere Artikel zum Thema und entdecken Sie, wie vertrauenswürdige Elektronik die Basis für sichere digitale Zukunftssysteme bildet.

Kevin Schneider

Fehlerangriffe auf die ECC-Signaturprüfung

Digitale Signaturen schützen Firmware-Images in eingebetteten Systemen und stellen beim Secure Boot sicher, dass nur authentische Software gestartet wird. Aufgrund ihrer hohen Leistung und ihres geringen Speicherbedarfs kommt dabei häufig Kryptografie mit elliptischen Kurven (ECC) zum Einsatz.
Die begrenzten Ressourcen und die physische Zugänglichkeit machen diese Geräte zu bevorzugten Zielen für Fehlerangriffe. Bisherige Arbeiten betrachteten vor allem Fehler während der Signaturerzeugung. Dieser Beitrag untersucht erstmals systematisch, wie sich Fehlerangriffe auf die Signaturverifizierung auswirken, wenn Angreifer gezielt präparierte Signaturen einsetzen.

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Michael Weiß

Secure System-on-Chip: Interview mit Dr. Michael Weiß zum Schutz von Betriebssystemen und Hardware

Wie können wir Chips und Betriebssystemen vertrauen, die IoT-Geräte, die Industrie und die Cloud antreiben? In diesem Interview erklärt Michael Weiß, Cybersicherheitsforscher am Fraunhofer AISEC, wie GyroidOS, Secure System-on-Chip und offene Standards wie RISC-V überprüfbare und manipulationssichere Plattformen für die kritische Infrastruktur von morgen schaffen.

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Felix Oberhansl

Fraunhofer AISEC im Auftrag des BSI: Neue Studie zur Synthese von kryptografischen Hardware-Implementierungen

Die Studie des Fraunhofer AISEC zur Sicherheit kryptografischer Hardware-Implementierungen fokussiert Angriffe auf physische Hardware, wie Seitenkanalangriffe und Fehlerangriffe, sowie Maßnahmen zu deren Abwehr. Diese Schutzmechanismen können durch Optimierungen im Prozess des Chip-Designs potenziell Schaden nehmen. Die Untersuchung zeigt, dass Schutzmaßnahmen in komplexe Design-Abläufe integriert und bei der Hardware-Design-Synthese berücksichtigt werden sollten, um gegenüber Hardware-Angriffen resilient zu sein. Die Erkenntnisse nutzen Hardware-Designern bei der Entwicklung von robusten und sicheren Chips.

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