Den vollständigen Blog-Beitrag finden Sie auf Englisch hier:

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Wie können wir Chips und Betriebssystemen vertrauen, die IoT-Geräte, die Industrie und die Cloud antreiben? In diesem Interview erklärt Michael Weiß, Cybersicherheitsforscher am Fraunhofer AISEC, wie GyroidOS, Secure System-on-Chip und offene Standards wie RISC-V überprüfbare und manipulationssichere Plattformen für die kritische Infrastruktur von morgen schaffen.

Wie kann Sicherheit während des gesamten Lebenszyklus intelligenter Systeme gewährleistet werden – von Security by Design bis hin zur Einhaltung der EU-Regularien? Reichen Sie Ihr Paper bis zum 9. März ein, nehmen Sie am 22. Juni 2026 am LIFESEC-Workshop in Messina (Italien) teil und gestalten Sie die Cybersicherheit intelligenter Systeme mit.

Moderne Fahrzeuge sind vernetzte Systeme aus Software, Sensoren und Cloud-Diensten. Da Automobilhersteller ihre Arbeit auf Bereiche wie Entwicklung, Produktion und Backend aufteilen, können Cybersicherheitsrisiken leicht zwischen den Zuständigkeiten verloren gehen. Standards wie ISO/SAE 21434, die ISO/IEC 27000 Familie und die IEC 62443 Reihe liefern zwar wichtige Bausteine, erklären aber nicht, wie Cybersicherheit bereichsübergreifend wirksam aufeinander abgestimmt werden kann. Unsere Forschung am Fraunhofer AISEC zeigt die Folgen: schwer vergleichbare Risikoanalysen, unklare Kommunikation und fragmentierte Schutzstrategien. Die Lösung liegt in einem bereichsübergreifenden Ansatz, der Prozesse, Werkzeuge und Terminologie verbindet. Auf Basis einer strukturierten Analyse zentraler Cybersicherheitsstandards und Interviews mit Experten von sechs Automobilherstellern kontrastiert dieser Artikel die Erwartung der Standards mit der gelebten Praxis – und skizziert konkrete Schritte, um die bestehenden Lücken zu schließen.