Schlagwort Fehlerangriff

Fehlerangriffe auf die ECC-Signaturprüfung

Digitale Signaturen schützen Firmware-Images in eingebetteten Systemen und stellen beim Secure Boot sicher, dass nur authentische Software gestartet wird. Aufgrund ihrer hohen Leistung und ihres geringen Speicherbedarfs kommt dabei häufig Kryptografie mit elliptischen Kurven (ECC) zum Einsatz.
Die begrenzten Ressourcen und die physische Zugänglichkeit machen diese Geräte zu bevorzugten Zielen für Fehlerangriffe. Bisherige Arbeiten betrachteten vor allem Fehler während der Signaturerzeugung. Dieser Beitrag untersucht erstmals systematisch, wie sich Fehlerangriffe auf die Signaturverifizierung auswirken, wenn Angreifer gezielt präparierte Signaturen einsetzen.

Fraunhofer AISEC im Auftrag des BSI: Neue Studie zu Laser-basiertem Fehlerangriff auf XMSS

Headerbild zum Blogartikel "Neue Studie zu Laser-basiertem Fehlerangriff auf XMSS" im Cybersecurityblog des Fraunhofer AISEC

Für die Sicherheit von eingebetteten Systemen muss die Integrität und Authentizität der Software geprüft werden – z. B anhand von Signaturen. Gezielte Hardware-Angriffe ermöglichen jedoch die Übernahme des Systems mit Schadsoftware. Welchen Risiken sind moderne kryptografische Implementierungen ausgesetzt? Welche Gegenmaßnahmen sind zu ergreifen?

Zur Beantwortung dieser Fragen führte das Fraunhofer AISEC im Auftrag des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine Studie zu Laser-basierten Fehlerangriffen auf XMSS durch. Im Fokus steht ein hash-basiertes, quantensicheres Schema für die Erstellung und Überprüfung von Signaturen, das auf dem Winternitz One-Time-Signature-Verfahren (WOTS) basiert.

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