Den vollständigen Blog-Beitrag finden Sie auf Englisch hier:
»Towards Classical Software Verification using Quantum Computers«
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Die Umsetzung von Privacy ist kein rein technisches Problem. Sind Datenschutzmaßnahmen zu kompliziert, umgehen Nutzende sie einfach und schaffen damit neue Risiken. Das Fraunhofer AISEC forscht an der Schnittstelle von Usability und Privacy. Dieser Artikel zeigt, warum unzureichende Bedienbarkeit eine echte Bedrohung für die Privatheit von Daten ist, welche Methoden helfen, dieses Problem zu lösen und welche konkreten Ansätze Unternehmen umsetzen können.

Quantum Machine Learning entwickelt sich von der Theorie hin zur praktischen Anwendung auf Quantenhardware. Dies bringt neue Sicherheitsrisiken mit sich. In einer aktuellen Studie haben Forscher des Fraunhofer AISEC und ihre Partner einen mehrstufigen Angriff auf ein quantenbasiertes neuronales Netzwerk demonstriert, das auf Trapped-Ion-Hardware implementiert war. Der Angriff kombiniert Side-Channel-Analysen, adversariale Beispiele und Crosstalk-Manipulation. Für Anbieter, Produktteams und Entscheidungsträger ist die Botschaft klar: Quanten-KI benötigt Security by Design, bevor sie Teil kritischer Infrastrukturen wird.

Digitale Signaturen schützen Firmware-Images in eingebetteten Systemen und stellen beim Secure Boot sicher, dass nur authentische Software gestartet wird. Aufgrund ihrer hohen Leistung und ihres geringen Speicherbedarfs kommt dabei häufig Kryptografie mit elliptischen Kurven (ECC) zum Einsatz.
Die begrenzten Ressourcen und die physische Zugänglichkeit machen diese Geräte zu bevorzugten Zielen für Fehlerangriffe. Bisherige Arbeiten betrachteten vor allem Fehler während der Signaturerzeugung. Dieser Beitrag untersucht erstmals systematisch, wie sich Fehlerangriffe auf die Signaturverifizierung auswirken, wenn Angreifer gezielt präparierte Signaturen einsetzen.